Was ist Linkbuilding? Dabei geht es darum, dass andere Websites auf deine Inhalte oder dein Unternehmen verlinken. Im SEO kann das wichtig sein, weil Google Links nutzt, um neue Seiten zu finden und die Relevanz von Seiten einzuschätzen. Sicheres Linkbuilding setzt deshalb auf hilfreiche Inhalte, echte Beziehungen und natürliche Erwähnungen — nicht auf gekaufte Links oder künstliche Kampagnen.
Was ist Linkbuilding im SEO?
Linkbuilding ist ein Teil der Off-Page-Optimierung. Du versuchst dabei nicht, möglichst viele Links irgendwo unterzubringen, sondern passende Verweise von relevanten Websites zu erhalten. Ein Link kann Leser zu einem hilfreichen Inhalt führen und gleichzeitig den Zusammenhang zwischen deiner Seite und einem Thema deutlicher machen.
Für einen lokalen Betrieb in Tirol kann das zum Beispiel eine Erwähnung durch einen regionalen Verband, eine lokale Zeitung, einen Veranstaltungskalender oder einen passenden Geschäftspartner sein. Entscheidend ist, dass der Verweis einen nachvollziehbaren Grund hat und für die Leser tatsächlich nützlich ist.
Warum Links für Google eine Rolle spielen
Google nutzt Links, um neue Seiten zu entdecken und die Relevanz von Seiten einzuschätzen. Ein Link ist dabei kein Freifahrtschein für gute Positionen und auch keine Garantie für Sichtbarkeit. Seine Bedeutung hängt vom Zusammenhang ab: Ein sinnvoller Verweis auf einen ausführlichen Ratgeber passt besser als ein beliebiger Link in einem themenfremden Verzeichnis.
Auch der Linktext sollte beschreiben, wohin der Link führt. Statt immer nur „hier klicken“ zu schreiben, ist ein klarer Ankertext hilfreicher — etwa „Leitfaden für lokales SEO in Tirol“, wenn genau dieser Inhalt verlinkt wird. So verstehen Besucher besser, was sie nach dem Klick erwartet.
Sichere Wege zu guten Links
Der sicherste Ausgangspunkt sind Inhalte, die andere freiwillig empfehlen können. Erstelle Ratgeber, Checklisten, Datenübersichten, praktische Anleitungen oder lokale Informationen, die eine konkrete Frage besser beantworten als viele allgemeine Texte. Für einen Handwerksbetrieb kann das eine verständliche Entscheidungshilfe sein, für ein Hotel ein saisonaler Tiroler Ausflugsratgeber und für eine Agentur ein klarer Leitfaden zu SEO oder KI-Sichtbarkeit.
Suche danach gezielt nach echten Anknüpfungspunkten. Lokale Partner, Branchenverbände, Wirtschaftsplattformen, Vereine und regionale Medien können passende Ansprechpartner sein, wenn dein Unternehmen oder dein Inhalt für deren Zielgruppe relevant ist. Eine Pressemitteilung sollte einen echten Anlass haben, ein Verbandseintrag sollte zum Unternehmen passen und eine Kooperation sollte nicht nur wegen des Links entstehen.
Auch Erwähnungen ohne Link können nützlich sein, weil sie Aufmerksamkeit schaffen und neue Kontakte ermöglichen. Wenn daraus ein Link entsteht, sollte er redaktionell nachvollziehbar bleiben. Schreibe niemanden mit einer pauschalen Bitte um beliebige Verlinkung an, sondern zeige konkret, welchen Inhalt die andere Seite ihren Lesern anbieten kann.
Was gegen Googles Spam-Richtlinien verstößt
Problematisch sind Links, die Rankings gezielt beeinflussen sollen und dafür gekauft oder verkauft werden. Ebenfalls gegen Googles Spam-Richtlinien verstoßen übermäßiger Linktausch, automatisch erzeugte Links sowie großangelegte Artikel- oder Gastbeitrags-Kampagnen mit keyword-reichen Ankern. Das gilt auch dann, wenn eine solche Aktion kurzfristig nach einer einfachen Abkürzung aussieht.
Gastbeiträge sind deshalb nicht grundsätzlich verboten. Kritisch wird es, wenn viele Beiträge nur zum Aufbau von Links produziert werden, auf thematisch unpassenden Websites erscheinen oder immer wieder mit denselben kommerziellen Ankern arbeiten. Ein fachlich guter Beitrag für ein echtes Publikum ist etwas anderes als eine standardisierte Kampagne, deren Hauptzweck der Link ist.
Vorsicht gilt auch bei Linkpaketen, automatisierten Verzeichnissen und Versprechen wie „hundert Links in wenigen Tagen“. Prüfe vor jeder Maßnahme, wer hinter einer Website steht, ob der Inhalt zur Zielgruppe passt und ob der Link auch ohne SEO-Ziel sinnvoll wäre. Wenn du diese Frage nicht ehrlich mit Ja beantworten kannst, gehört der Verweis wahrscheinlich nicht auf die Seite.
Sponsored, UGC und Nofollow richtig einsetzen
Nicht jeder Link ist eine redaktionelle Empfehlung. Bezahlte oder gesponserte Links kennzeichnest du mit rel="sponsored". Links aus nutzergenerierten Bereichen wie Kommentaren oder Foren erhalten rel="ugc"; für sonstige nicht empfohlene Links ist rel="nofollow" vorgesehen.
Die Kennzeichnung ersetzt keine gute Auswahl der Plattform, schafft aber eine klare technische Einordnung. Besonders bei Kooperationen, Anzeigen, Affiliate-Inhalten oder offenen Kommentarbereichen solltest du prüfen, welche Art von Link vorliegt. Dokumentiere die Vereinbarung und kontrolliere, ob die Kennzeichnung auf der veröffentlichten Seite tatsächlich vorhanden ist.
Das Disavow-Tool ist kein Standardwerkzeug für jede unpassende Verlinkung. Google sieht es für Fälle vor, in denen viele spammige, künstliche oder minderwertige Links auf deine Website zeigen und bereits eine manuelle Maßnahme verursacht haben oder wahrscheinlich verursachen. In den meisten Fällen kann Google selbst einschätzen, welchen Links es vertraut.
Interne Links gehören ebenfalls dazu
Linkbuilding wird oft nur mit externen Links verbunden. Interne Links sind aber ein wichtiger Teil einer gut verbundenen Website, weil sie Google helfen, Seiten zu finden und zu verstehen. Sie führen außerdem Besucher von einem allgemeinen Inhalt zur passenden Detailseite.
Verlinke deshalb dort, wo es inhaltlich weiterhilft. Ein Grundlagenartikel über Suchmaschinenoptimierung kann auf SEO Tirol, SEO-Texte oder einen passenden Ratgeber verweisen. Verwende einen beschreibenden Linktext und achte darauf, dass die Zielseite die angekündigte Information wirklich liefert.
Arbeite am besten mit einer klaren Struktur: wichtige Leistungsseiten sind von passenden Ratgebern erreichbar, weiterführende Inhalte sind sinnvoll miteinander verbunden und veraltete Seiten verweisen auf aktuelle Versionen. So entsteht kein künstliches Linknetz, sondern eine Website, in der sich Menschen und Suchmaschinen besser orientieren können.
So gehst du beim Linkbuilding vor
Starte mit einer Bestandsaufnahme: Welche Inhalte werden bereits erwähnt, welche Seiten verdienen mehr Sichtbarkeit und wo fehlen noch sinnvolle interne Verbindungen? Danach definierst du Themen, zu denen dein Unternehmen tatsächlich etwas beitragen kann. Erst im dritten Schritt suchst du passende Partner, Medien oder Verbände — nicht um jeden Preis, sondern mit einem konkreten Angebot.
Miss nicht nur die Anzahl der Links. Prüfe auch, ob die verweisenden Seiten thematisch und regional passen, ob Besucher tatsächlich weiterklicken und ob die Inhalte dauerhaft gepflegt werden. Entferne keine Links allein deshalb, weil sie nicht sofort eine sichtbare Veränderung bringen, und kaufe keine neuen Links aus Ungeduld.
Wenn du Linkbuilding sicher aufbauen willst, können wir die Strategie, passende Inhalte und die Kontaktpunkte für dein Unternehmen übernehmen. Die Umsetzung bleibt dabei auf nachvollziehbare, hilfreiche und langfristig tragfähige Maßnahmen ausgerichtet.